Wer auf Kreta war sollte Knossos gesehen haben, unserer Meinung nach auch nur weil man es dann mal gesehen hat. Aber fangen wir mal am Morgen an.
Von unserem Hotel aus ging es nach Mires, dem nächst größeren Ort, der nicht viel zu bieten hat aber trotzdem recht hässlich ist. Ausser man erlebt den Markttag. Am Markttag wird einfach mal schnell die Hauptstrasse gesperrt und ein weitgestreckter Markt lockt mit Schuhbergen, Obst und frischem Gemüse aus der Region.
Von Mires aus gings weiter nach Heraklion und Knossos, der Weg ist gut beschrieben, die Parkplätze vor der Ausgrabungsstätte haben merkwürdige Geschäftsmodelle, wie wenn du hier parkst musst du 2 Eis und eine Getränk kaufen, was einem aber erst erzählt wird wenn man den Parkplatz verlässt. Von daher ist es zu empfehlen bis ganz vor zu fahren und sich dort einen Platz zu holen, auch wenn es weniger Schatten gibt. Wie gehabt durften wir dank Studentenausweis Knossos gratis besichtigen.
Vielleicht waren einfach die Erwartungen zu hoch aber irgendwie wurden wir von der Palastruine enttäuscht. Auf der einen Seite hat man versucht den Palast zu renovieren, was aber schief ging und jetzt die alten Mauern den neuen Beton nicht halten können was Absperrungen und weitere Renovierungen mit sich zieht auf der anderen Seite wurde zwar viel ausgegraben aber wenig restauriert, was die Massen aber nicht davon abhält Knossos zu besichtigen. Insgesamt haben wir ca. 2 Stunden mit unserem ausführlichen Kreta-Führer Knossos besichtigt, manches gesehen und erfahren. Vielleicht wird Knossos spannender wenn man sich einer der zahlreichen Gruppen anschliesst und ohne Vorwissen über die Geschichte aufgeklärt wird.
Nach der heissen Besichtigung war es Zeit für eine Runde Meer, in unserem Fall bei Chersonissos / Analipsi. Liegen und Sonnenschirm haben wir uns freundlicher Weise vom Robinson Club, dank absoluter Urlauberflaute, geliehen. Mittagsessen gab as von einer kleinen Taverne "Moulino" in Form von Fladenbrot mit Gyros. Ausserdem waren wir noch in einer Bäckerei. Wahrscheinlich leiht es daran dass die Gegend von vielen großen Hotels geprägt ist, jedenfalls war das die schlechteste und teuerste Bäckerei die wir auf unserer Kreta Tour erlebt haben. Der Strand war ähnlich wie in unserer Gegend feinsandig und sehr lang, das Meer war wesentlich wellenreicher und hat einen verdammt schnell und sehr kräftig hinausgezogen, hier sollte man wirklich aufpassen.
Abendessen gabs bei uns am Strand in Kalamaki im "Delphinos", nicht schlecht aber auch nicht so der Brüller.
Unsere Kreta-Bilder bei flickr.